khashayar zandyavari, weimar, deutschland   khashaza@gmail.com   2017  2016  2015

„Zum 32. Hochzeitstag“, 2017

Ein langes Stück durchnässte Pappe ist weich und einrollbar. Eingewickelt in einer Transparentfolie und durch einen Spanngurt festgezogen, wurde sie in Raumtemperatur ausgestellt. Das Schwitzwasser, Spuren der Spannung auf dem Objekt und die neue Form des Materials rufen Erinnerungen und Gedanken hervor, die zwar miteinander verbunden waren, aber bisher weit voneinander entfernt standen. Dies in einem neuen Ganzen.

ausgestellt zur Summaery 2017 an der Bauhaus-Universität Weimar

Pappe, Kunststoff-Folie, 70 cm x 27 cm x 21 cm

„Zum 32. Hochzeitstag“, 2017
„Zum 32. Hochzeitstag“, 2017

ohne Titel, 2017

Abbilder entstehen, wenn Licht durch ein Loch auf eine Ebene projiziert wird. Dies geschieht in einer Baumhöhle, als auch im eigenen Auge. Das Modell stellt ein vollständiges Betrachtungssystem dar (Abb.), in dem das Bild auf der ersten Ebene (a) nur dafür entsteht, dass es anschließend durch ein weiteres Loch (b) auf der zweiten Ebene (c) projiziert wird. Es handelt sich um einen Versuchsauchbau, der bisher kein Ergebnis erzeugt hat, das meine Überlegungen bestätigt.

ausgestellt zur Summaery 2017 an der Bauhaus-Universität Weimar

PE-Negativpapier, 24 cm x 30,5 cm
Holz, Pergamntpapier, Graupappe, 140 cm x 65 cm x 100 cm

ohne Titel, 2017
ohne Titel, 2017

ohne Titel, 2017

ausgestellt zur Summaery 2017 an der Bauhaus-Universität Weimar

Full HD Video, 1920 px x 1080 px

ohne Titel, 2017

ohne Titel, 2017

aus der Series D.H.D.W.

ausgestellt zur Summaery 2017 an der Bauhaus-Universität Weimar

K3-Druck auf Barytpapier, Holzrahmen, 70 cm x 90 cm

ohne Titel, 2017

ohne Titel, 2017

Genau um 11:12:57 wurde das erste Foto gemacht und die neun weiteren wurden in Intervallen von einer Sekunde gemacht. Auf diese Weise ist die Zeit zwischen aufeinanderfolgenden Aufnahmen sehr nah an einer Sekunde (1 - 1/125 = 0,992 Sekunde). Um wie viel wächst die Pflanze in der Zeit zwischen jeden zwei aufeinanderfolgenden Fotos? Wie kurz ist ein Moment?

ausgestellt zur Winterwerkshau 2017 an der Bauhaus-Universität Weimar

Ungerahmte Farbmotive auf Mattpapier durch K3-Druck, 10 Stk. je 30 cm x 22 cm, transparentes Kleberband (Breite 5 cm)

ohne Titel, 2017
ohne Titel, 2017

Druckarbeiten, 2017

Linoldruckfarbe auf Kraftpapier, 4 Stk. unterschiedliche Größen

Druckarbeiten, 2017
Druckarbeiten, 2017
Druckarbeiten, 2017
Druckarbeiten, 2017

„1/70“, 2016

Es braucht lediglich den Bruchteil einer Sekunde, um ein digitales Bild zu empfangen, das Tausende Kilometer entfernt aufgenommen und in der Zwischenzeit oftmals vom Serviceanbieter nach Belieben manipuliert wurde. Seine reduzierte Qualität und Größe, was es zeigt und was es nicht zeigt, stehen beispielhaft für die kommunikativen Werte unserer Zeit. Die relativ kurze Übertragungsdauer deutet darauf hin, dass eine Diskrepanz zwischen dem erwarteten und tatsächlichen Erlebnis, das ein Bild hervorruft, kaum mehr existiert.
In der Reihe „1/70“, verwendet der Künstler digitale Kennzeichen von Bildern, die ihm aus seinem Heimatland geschickt wurden, und rekonstruiert auf diese Weise ihre Seherfahrung.

Oben links: Meine Großeltern und Eltern lachen sich kaputt
Oben rechts: Mein Bruder hat ein oranges T-Shirt an seinem Geburtstag an.
Unten rechts: Mein Vater schneidet Omas Nägel.
Unten links: Meine Mutter steht mit ihrer alten Freundin auf dem Dach und schaut sich den Himmel an.

ausgestellt zur Summaery 2016 an der Bauhaus-Universität Weimar

Handabzüge, Fujicolor Crystal Archive Matt Papier, 4 Stk., je 60 cm x 80 cm, ungerahmt

„1/70“, 2016
„1/70“, 2016

Fotogramme, 2016

Handabzüge, Fujicolor Crystal Archive Matt Papier, 16 Stk., unterschiedliche Größen

„Fotogramme“, 2016
„Fotogramme“, 2016
„Fotogramme“, 2016
„Fotogramme“, 2016
„Fotogramme“, 2016
„Fotogramme“, 2016
„Fotogramme“, 2016
„Fotogramme“, 2016
„Fotogramme“, 2016
„Fotogramme“, 2016
„Fotogramme“, 2016
„Fotogramme“, 2016
„Fotogramme“, 2016
„Fotogramme“, 2016
„Fotogramme“, 2016
„Fotogramme“, 2016

„Tip of the Iceberg“, 2016

Widerstand kommt in öffentlichen Räumen zum Vorschein.

Die Fotos sind im Zeitraum von 2008 bis 2015 in Teheran, Iran fotografiert. Das Buch wurde 2016 veröffentlicht und anschließend am Messestand der Bauhaus-Universität Weimar auf der Leipziger Buchmesse präsentiert.

80gr Recycled Papier, 78 Seiten, 18,5 cm x 12,5 cm, 20 Exemplare, Weimar, DE

„Tip of the Iceberg“, 2016
„Tip of the Iceberg“, 2016
„Tip of the Iceberg“, 2016
„Tip of the Iceberg“, 2016

„Grand Hotel Yerevan“, 2015

Im Auftrag vom Grand Hotel Yerevan wurde das Fotobuch veröffentlicht. Die Fotos sind 2014 und 2015 entstanden.

Mediapolis Verlag, Jerewan, Armenien

„Grand Hotel Yerevan“, 2015
„Grand Hotel Yerevan“, 2015
„Grand Hotel Yerevan“, 2015
„Grand Hotel Yerevan“, 2015
„Grand Hotel Yerevan“, 2015
„Grand Hotel Yerevan“, 2015
„Grand Hotel Yerevan“, 2015

„pseudo-portraits“, 2015

Als ich Kind war, erzählte mir meine Mutter, dass mein richtiges Geburtsdatum nicht dasjenige ist, das in meiner Geburtsurkunde steht. Ich bin etwa 18 Wochen jünger. Der Grund: Bürokratie.
Die Selbstporträts sind Reflektionen einer Person, die durch einen Apparatus manipuliert worden sind. Alles, was dargestellt wird, ist eine Version des Selbst.

Jerewan, Armenien

„pseudo-portraits“, 2015
„pseudo-portraits“, 2015
„pseudo-portraits“, 2015